1. Mannschaft: Niederlagen gegen Sils und Vaduz, Sieg gegen Bäretswil
Zum Jahresende zog der EHC Einsiedeln gegen den EHC Sils mit 0:7 und den EHC Vaduz mit 0:6 deutlich den Kürzeren. Im neuen Jahr gelang gegen den Bäretswiler SC mit einem 5:3-Sieg eine Reaktion.
Gegen die Gegner aus dem Bündnerland und dem Fürstentum fanden die Klosterdörfler auch im jeweils zweiten Aufeinandertreffen der Saison kein Rezept. Die Höhe der Niederlage gegen den EHC Sils entspricht denn auch dem Spielverlauf. Über die vollen 60 Minuten waren die Einsiedler ihrem Gegner unterlegen, primär mit Defensivarbeit beschäftigt und verzeichneten wenige Torchancen. Während das in den ersten zwanzig Minuten noch gut funktionierte, gingen die Gäste im Mitteldrittel in Führung und bauten diese bis zur 50. Spielminute kontinuierlich auch 0:5 aus. Mit zwei weiteren Treffern in den Schlussminuten erlangte das Spiel seinen Schlussstand. Damit positionierte sich der EHC Sils als klaren Favoriten auf den zweiten Playoff-Platz hinter dem SC Rheintal.
Mit der Niederlage gegen den EHC Vaduz eine Woche später, mussten die geschwundenen Playoff-Chancen wohl ganz aufgegeben werden. Erneut war es für die Klosterdörfler ein schwieriges Spiel, und die Vaduzer übernahmen früh das Spieldiktat. Die durch einige Abwesenheiten umgekrempelte Aufstellung der Einsiedler bekundete gegen einen entschlossen auftretenden Gegner grosse Mühe. Sinnbildlich dafür die ersten drei Gegentore: Birrer im Tor der Einsiedler wurde mit Schüssen eingedeckt und bei den resultierenden Abprallern waren seine fünf Vorderleute nicht schnell genug. Ein Gegenspieler war stets schneller und konnte nach einem Nachschuss oder energischem Nachstochern zum Jubel ansetzen. Auch ein erneutes Umstellen der Linien brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der Gegner aus dem Fürstentum liess sich nicht mehr in Bedrängnis bringen, erzielte drei weitere Tore, eines davon gar in Unterzahl, und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Für die Klosterdörfler bedeuteten diese beiden Niederlagen nach zuletzt drei Siegen ein äusserst bitteres Jahresende.
Nach einer kleinen Pause über die Festtage wollte der EHC im neuen Jahr sogleich zum Erfolg zurückfinden. Als ersten Gegner empfing man vergangenen Samstag den Bäretswiler SC. Und tatsächlich gewann der EHC Einsiedeln auch sein drittes und letztes Meisterschaftsspiel gegen die Zürcher Oberländer. Danach sah es in den ersten zwanzig Minuten aber überhaupt nicht aus. Im Gegenteil: Wieder waren die Klosterdörfler deutlich unterlegen und das Beste am Spiel war der sich in Grenzen haltende Rückstand von 1:2. Das einzige Tor erzielte Lydon in Überzahl und Lutzmann im Tor war es zu verdanken, dass es auf der eigenen Seite nur zwei Mal eingeschlagen hatte.
Ab dem zweiten Drittel zeigten sich die Einsiedler erfreulicherweise von einer anderen Seite, kamen zu Spielhälfte durch Kälin zum Ausgleich und fortan immer besser ins Spiel. Mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten stellte dann Jan Achermann die Weichen auf Sieg. Die Führung mittlerweile auch verdient, verlagerte sich das Spielgeschehen zunehmend auf Einsiedler Seite. Kälin erhöhte später auf 5:2 und die Bäretswiler konnten den Druck erst spät erhöhen. Zu spät, wie sich herausstellen sollte, denn ihr dritter Treffer in der 59. Minute ändert am Ausgang der Partie nichts mehr.
Wichtige drei Punkte zum Auftakt ins neue Jahr, die auch im nächsten Spiel gegen den Glarner EC diesen Sonntag eingefahren werden sollen.