Trotz Comeback nach dem ersten Drittel reichte es nicht ganz

Am Samstag dem 10.11. bestritt der EHC Einsiedeln sein fünftes Saisonspiel in Küssnacht am Rigi. Dabei trafen sie auf den HC Türlersee Haie. Der Start glückte jedoch nicht. Die erfahrenen Spieler des HC Türlersee erwiesen sich als äusserst geschickt und trickreich. So gerieten die Klosterdörfler im ersten Drittel 0:4 in Rückstand.

Im nächsten Drittel und nach einer Besprechung in der Garderobe, konnte sich der EHC Einsiedeln wieder etwas auffangen. Es gelang auf 4:3 zu verkürzen. Jedoch benötigten die Einsiedler deutlich mehr Chancen um Tore zu erzielen als ihre Gegner. Diese zeigten sich als ausgesprochen kaltblütig im Abschluss vor dem Tor. Zum Schluss des Drittels stand es 3:5 für den HC Türlersee.

In der entscheidenden Phase des Spiels konnte man erkennen, dass die jungen Spieler des EHC Einsiedeln noch mehr Energie hatten, als die erfahrenen Gegner. Nichtsdestotrotz genügte dies leider nicht um den Sieg nach Hause zu tragen. Nach einem weiteren Anschlusstor zum 4:6, erzielten die Gegner in den letzten Minuten noch ein Tor, welches das Spiel zum Endstand von 4:7 ausgehen liess. Die nerven schienen am Ende einfach zu fehlen.

Alles in allem haben die Klosterdörfler sich gut geschlagen. Dem Gegner gelang es anfangs die Verteidigung mehrmals zu überlaufen und so schnell Tore erzielen. Dennoch fingen sich die Einsiedler wieder etwas auf und konnten ihre Chancen, wenn auch weniger effizient, in Tore Verwandeln. Das Comeback reichte schlussendlich leider nicht ganz aus um einen ersten Saisonsieg zu erzielen.

Trainings laufen gut

In den Trainings, welche jeden Dienstag in Rapperswil absolviert werden, werden genau jene Punkte immer wieder angeschaut. Die Spieler sind motiviert und erscheinen zahlreich zu den Trainings. Die vielen Neuzugänge geben sich grosse Mühe und werden von den Erfahreneren Spielern unterstützt. Sei dies im Schlittschuhlaufen, der Passsicherheit, im Spielverständnis oder was sonst noch so anfällt.  

Verpatzte Chance auf Revanche im dritten Meisterschaftsspiel des EHC Einsiedelns.

 

EHC. Am Donnerstag stand dem EHC bereits wieder der gleiche Gegner wie schon im ersten Meisterschaftsspiel gegenüber. Damals ging das erste Spiel gegen die Horgner Dolphins, ihres Zeichens Tabellenführer ohne einen einzigen Verlustpunkt, nur knapp mit 3:4 verloren. In diesem Spiel, in Abwesenheit von Coach Linggi sowie einigen routinierten Spielern, wollten die Einsiedler alles daran zu setzen diese Rechnung zu begleichen und die ersten 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das noch junge und für dieses Spiel etwas dezimierte Kader startete gut in das Spiel, sah sich am Ende des ersten 25 Minuten aber mit einem 1:4 Rückstand konfrontiert. Die Einsiedler konnten in den darauffolgenden Dritteln jedoch einige gute Ansätze aufs Eis bringen um den Rückstand aufzuholen. So fielen endlich einige Tore zu Gunsten des EHC. Zu erwähnen ist besonders Jan Achermann, welcher mal kurz Feuer fing und einen Hattrick zur Aufholjagd der Klosterdörfler beisteuerte. Leider reichte aber auch das nicht, den Torrausch der Horgner zu stoppen, welchen an diesem Abend alles gelang. Obwohl man selbst in der Offensive so produktiv war wie selten, machte sich in der Verteidigungsarbeit die Abwesenheit einiger routinierter Spieler bemerkbar. Was fehlte, um den Tabellenführer bezwingen zu können, war schlussendlich eine gewisse Abgeklärtheit. So musste man sich am Schluss mit einer 7:12 Niederlage geschlagen geben, kann aus der gezeigten Leistung aber einige positive Punkte mitnehmen und gleichzeitig Lehren für künftige Spiele ziehen. In der Tabelle befindet man sich nach dieser Niederlage ungefähr im Mittelfeld, will sich nun aber langsam aber sicher nach vorne orientieren. Für die nächsten Partien werden dem EHC Einsiedeln wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen.

EHC Einsiedeln erringt 1. Punkt seit 4 Jahren

 

Am 2 Spieltag der ZEP-Liga erspielte sich der EHC Einsiedeln in Wetzikon gegen das Team Absolut Zürich ein Unentschieden. Das torreiche Spiel endete 7:7.

Nach dem knapp verlorenen 1. Saisonspiel, wollten es die Einsiedler Hockeyaner im 2. Saisonspiel nochmals ein Stück besser machen. Das 1. Drittel gestaltete sich dann auch ganz im Sinne der Einsiedler. Durch eine konzentrierte und abgeklärte Mannschaftsleistung konnte Absolut Zürich mit 4:2 Toren in die Pause geschickt werden.

Innerhalb der Mannschaft herrschte eine zufriedene und zuversichtliche Stimmung. Schon in den ersten 25 Minuten (Bruttospielzeit) erzielte man mehr Tore als noch bei der Niederlage im 1. Saisonspiel. Aber genau diese positive Stimmung veranlasste einige Teamleader, die Mannschaft darauf hinzuweisen, dass noch 2 Drittel zu spielen seien. Und ein Blick in die Vergangenheit des EHC Einsiedeln zeigten oftmals, dass Fahrlässigkeit bestraft wird.

Trotz mahnender Worte kassierten die Einsiedler nach der Pause ein Gegentor nach dem anderen. Statt die Führung auszubauen und so den ersten Saisonsieg zu sichern, stand es auf einmal 5:4 zu Gunsten der Zürcher.

Erfreulicherweise konnte das Team reagieren. Nach dem Ausgleich und einem Doppelschlag innert kurzer Zeit war die zwei Tore Führung aus dem 1. Drittel wiederhergestellt.

Durch individuelle Fehler (abgefälschter Schuss ins eigene Tor) und Konzentrationsmangel kamen die Züricher allerdings bald zum 7:7 Ausgleich.

Kurz vor Schluss dann grosser Jubel auf Seiten der Einsiedler. Im Powerplay gelang der vermeintliche Siegtreffer. Der Schiedsrichter aber sah den Puck nicht zu 100 Prozent über der Linie, das Tor zählte nicht. Wenige Minuten später dann der Abpfiff.

Unentschieden, 1. Punktgewinn in einem offiziellen Meisterschaftsspiel seit 4 Jahren, ein EHC Einsiedeln der als Team auftrat – trotzdem war die Enttäuschung gross. Ein Sieg wäre möglich gewesen.

Das Positive überwiegt:

Trotz des verpassten Sieges können einige positive Punkte für die nächsten Spiele mitgenommen werden. So trat der EHC Einsiedeln als Einheit auf, die Gegentore brachten sie nicht aus dem Konzept und die vielen Neumitglieder konnten weitere Spielpraxis sammeln.

Schon am Donnerstag findet das nächste Spiel in Bäretswil statt. Es kommt zur Revanche gegen die Horgener Dolphins, welche im 1. Saisonspiel noch das glücklichere Ende hatten.

EHC Einsiedeln startet neue Ära mit knapper Niederlage

 

Nach einer 2 jährigen Meisterschaftsabstinenz bestritt die erste Mannschaft des EHC Einsiedeln am vergangen Wochenende ihr erstes Saisonspiel gegen die Horgener Dolphins. Trotz einer guten Leistung verlor man nach einem knappen Spiel mit 4:3.

 

Über zwei Jahre ist es her, seit der EHC Einsiedeln das letzte Mal ein Meisterschaftsspiel gespielt hat. Danach war man, aufgrund von akutem Personalmangel, gezwungen die Reissleine zu ziehen und sich von der offiziellen Meisterschaft zurückzuziehen. In den vergangen Jahren hat sich einiges geändert bei EHC. Viele altgediente Spieler zogen sich, Einer nach dem Anderen, zurück, gleichzeitig versuchte man auf verschiedenste Arten neue Spieler zu gewinnen. Die Bemühungen zahlten sich aus, die Zahl der Hockeybegeisterten stieg kontinuierlich an. Bereits im letzten Jahr zeichnete sich ab, dass für die Saison 2018/2019 wieder genügend Spieler im Kader stehen würden, um erneut am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen zu können.

 

Teamaufbau im Hinblick auf Sportzentrum Allmeind

Seit Jahren verfügen die Einsiedler-Hockeyaner über eine hervorragende Juniorenabteilung. In Ermangelung eines geeigneten Eisfeldes, mussten die vielversprechenden Junioren aber bereits sehr früh an Clubs wie Rapperswil oder Seewen abgegeben werden. Mit dem Projekt Sportzentrum Allmeind stieg im EHC der Ehrgeiz, den jungen motivierten Spielern ein funktionierendes Fanionteam anzubieten. Um bei einer allfälligen Realisierung aber bereit zu sein endlich auf heimischem Eis auftreten zu können, wurde vom Verein beschlossen den Meisterschaftsbetrieb möglichst schnell wieder aufzunehmen.

 

ZEP anstatt 4. Liga

Das erklärte Ziel des EHC Vorstandes ist es, bis zur Eröffnung es Sportzentrum Allmeind wieder eine Mannschaft in einer offiziellen Liga des schweizerischen Eishockeyverbandes zu stellen. Um sich an das Niveau dieser Ligen zu gewöhnen hat man zusammen mit dem Team beschlossen, zuerst einmal eine Mannschaft in der sogenannten ZEP-Liga zu stellen. In dieser Meisterschaft wird mit den ganz normalen Eishockeyregeln gespielt, im Allgemeinen wird das Spiel aber weniger aggressiv und körperlich sondern eher technisch geführt. Das Niveau ist aber dennoch sehr ansprechend was diese Liga perfekt macht um das Team auf höhere Aufgaben vorzubereiten und an den Spielbetrieb zu gewöhnen. Gegen die Horgener Dolphins spielten viele Spieler im Team ihre erste Meisterschaftspartie. Gegen diesen erfahrenen Gegner konnten unsere Einsiedler sehr gut mithalten, ja teilweise dominierte man den Gegner sogar. Leider zeichnete sich das Toreschiessen als grosses Problem aus. Aus den vielen Chancen konnte man zu wenig Kapital schlagen. Dies resultiere in einer am Ende etwas enttäuschenden Startniederlage in die neue Ära. Bereits am nächsten Samstag hat das junge Einsiedler Team aber die Chance, den ersten Saisonsieg einzufahren.