EHC Einsiedeln mit viel Moral zum Meistertitel

 

Es war eine Situation wie man sie sich wünscht. Das Letze Spiel der Meisterschaft mit der Ausgangslage: holt man einen Punkt ist man Meister, gelingt das nicht, geht man leer aus. Mit einem hart umkämpften 3:2 Sieg gelingt, was vor der Saison wenige für möglich gehalten haben.

 

Samstagnachmittag, kurz vor 13 Uhr. Das Spiel gegen die Zürich Gladiators endet mit dem Spielstand von 3:2 für den EHC Einsiedeln. Die Spieler stürmen auf Torhüter Yves Lutzmann, der ein weiters Mal eine Sensationelle Leistung abgerufen hat, zu und werfen sich auf ihn. In der Eishalle Bäretswil ist es viel Lauter als normalerweise, sogar eine riesige Einsiedlerflagge hängt an der Tribüne. Die angereisten Fans haben die Mannschaft zusätzlich bis zum äussersten gepusht, sie lautstark unterstützt. Es hat gewirkt. Die Leistung die man im Entscheidenden Spiel abgerufen hat war stark. Abgeklärt, konzentriert, fast fehlerfrei. Sie war ein Spiegelbild davon, was die junge Einsiedler Mannschaft in dieser Saison gelernt hat. Angesichts des Druckes, welchen die Mannschaft sich selber gemacht hat, ist die Leistung sehr hoch einzustufen. Denn es war bereits das zweite Spiel gegen starke Gladiators in dieser Woche. Das erste, am vergangenen Mittwochabend, war eines zum vergessen. Auch da hätte man bereits den Sack zumachen und die entscheidenden Punkte holen können. Was folgte war eine bittere 8 zu 2 Niederlage in der reingarnichts zusammenpasste. Bereits nach 8 Minuten lag mal mit 4 zu 0 hinten. Vielleicht war man da ein bisschen zu überheblich, hat den Gegner ein wenig unterschätzt. Die einzige Folge dieser Niederlage war schlussendlich, dass die Meisterschaft in einer Finalissima entschieden wurde. Und da wurde aus Klosterdörfler Sicht geliefert.

 

Verteidigung gewinnt Meisterschaften

Es ist eine ,im Sport bekannte Floskel: Angriff gewinnt Spiele, Verteidigung gewinnt Meisterschaften. Genau so verlief die Saison für den EHC Einsiedeln. Die Stürmer skorten regelmässig, da musste man sich keine Sorgen machen. Was aber für den Erfolg entscheidend war ist, dass der EHC Einsiedeln diese Saison viel weniger Gegentore kassiert hat als die Kontrahenten. Auch so im letzten Spiel. Das erste Drittel endete Null zu Null. Nach dem Nackenschlag vom vergangenen Mittwoch gegen dasselbe Team eine Genugtuung. Das zweite Drittel, vielleicht das Beste der ganzen Saison, entschied man mit 3 zu 0 Toren für sich. Erst zu Beginn des dritten Drittels verlor man für einige Minuten die Konzentration, kassierte innert kurzer Zeit zwei Gegentore, was das Spiel nochmals spannend machte. Doch auch nun fing man sich wieder, liess in den letzten 15 Minuten des Spiels praktisch keine Chancen mehr zu und schaukelte das Spiel letztlich souverän nach Hause. In diesem letzten Spiel der Saison hat die Mannschaft nicht nur viel Moral bewiesen, Sie hat auch gezeigt wie viel Potential in ihr steckt. Nun Beginnt für den EHC das Sommertraining zusammen mit dem SHC Wollerau, bei denen man im Sommer die Inlinehockey Meisterschaft bestreitet. Gleichzeitig freut man sich aber schon wieder auf September, wenn das Eistraining wieder beginnt.

 

Zep B: Yves Lutzmann, Martin Aebischer; Nils Achermann, Stefan Schädler, Stefan Füchslin, Dominic Auf der Maur; Philippe Hartgens, Simon Schaller, Jan Achermann, Michi Büeler, Damian Arnold, Lukas Fischer, Rico Schönbächler, Chris Rüedi, Florian Hofstetter.

EHC Einsiedeln übernimmt Tabellenspitze

 

In einem spanenden Spiel gewinnt der EHC Einsiedeln gegen den HC Wild Piranhas mit 6:3. Mit diesem Sieg steigt das Team 2 Spiele vor Saisonende auf Platz 1 der Tabelle.

 

Obwohl man aus Einsiedler Sicht wusste, wie wichtig dieses Spiel am vergangenen Sonntag war, startete man zum wiederholten Mal einigermassen gemächlich ins Spiel. Bereits zu Beginn kamen die Gegner aus der Umgebung von Wetzikon zu guten Chancen und verwerteten auch gleich eine zum frühen 1 zu 0. Leider vermochte auch dieser frühe Rückstand nicht, die Klosterdörfler aufzuwecken. In der Verteidigung leistete man sich mehrere grobe Schnitzer, während man im Angriff nichts zählbares zustande brachte. Erst nach 10 Minuten und nach dem zweiten Goal des Heimteams wurde der Schalter bei den Einsiedle-Hockeyanern umgelegt. Man steigerte das Tempo, spielte genauere Pässe und erzeugte mehr Druck auf den Gegner als noch zu Beginn des Spiels. Das Resultat daraus: Bis zur Pause gelang der Anschlusstreffer zum 2:1. In diesem Stil wollte man auch im zweiten Durchgang weitermachen. Voller Energie kam man aus der Garderobe und versuchte den Gegner mit schnellem, effizientem Hockey zu bezwingen. Diese unterfangen gelang, gleich 3 Tore schoss man im Mitteldrittel. Gleichzeitig fing sich auch die Defensive aus dem Klosterdorf was zur Folge hatte, das den Piranhas offensiv praktisch nichts gelingen wollte. Kamen sie trotzdem mal durch stand da ein starkes Torhüterduo, welche die Gegnerischen Chancen zunichtemachten. Mit einem Vorsprung von 4 zu 2 Toren ging es in die zweite Pause, die Einsiedler hatten das Spiel in souveräner Art und Weise gedreht.

 

Gegner schwächt sich mit Strafen selbst

 

Im dritten Drittel war die Devise, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Hilfreich war, dass die Piranhas sich immer wieder durch Strafen selbst schwächten. Leider gelang es dem EHCE aber nicht, aus den Vorteilen Kapital zu schlagen. Im Gegenteil, das Heimteam nutze eine ihrer wenigen Chancen bei einem Konter und verkürzte auf 3:4. In dieser Situation zeigte sich nun, was das junge Einsiedler Team diese Saison gelernt hat. Man wurde nicht nervös, im Gegenteil. Es gelang den Druck auf den Gegner ein weiters mal zu erhöhen, ihn in seine eigene Zone zurückzudrängen und weitere zwei Tore zu erzielen. Der Schlussstand von 6 zu 4 bedeutet gleichzeitig, dass der EHC Einsiedeln dem Liga-Gewinn ganz nahe rückt. Ein weiterer Punkt in den verbleibenden 2 Spielen ist gleichbedeutend mit dem Titel der ZEP B Liga. Man hat nun alles in den eigenen Händen und wird versuchen bereits am Mittwochabend in Bäretswil den benötigten Punkt ins Klosterdorf zu holen.

 

ZEP: EHC Einsiedeln : HC Wild Piranhas; 6:4

Marco Lagler, Yves Lutzmann; Stefan Schädler, Stefan Füchslin, Nils Achermann, Dominic Auf der Maur; Patrick Halter, Chris Rüedi, Florian Hofstetter, Lukas Fischer, Michi Büeler, Damian Arnold, Philippe Hartgens, Jan Achermann, Simon Schaller

EHC Einsiedeln kurz vor Meistertitel

 

ZEP. In einem hochklassigen Spitzenkampf bezwingt der EHC Einsiedeln den Tabellenführer, Red Devils, und erobert damit, 3 Spiele vor Saisonende und gemessen an den Verlustpunkten, den ersten Tabellenplatz.

 

Das Spiel am vergangen Mittwochabend wäre ein Leckerbissen für jeden Hockeyfan gewesen. Zwei einander ebenbürtige Teams trafen in Wetzikon aufeinander und kämpften um die Tabellenspitze kurz vor Ende der Saison. Was folgte war ein intensives und spannendes Spiel das knapper nicht hätte entschieden werden können. Die Devils aus Wetzikon starteten Furios, drückten die Einsiedler die ersten Minuten regelrecht in die eigene Zone, gewannen fast jeden Zweikampf. Das eins zu null nach wenigen Minuten erstaunte deshalb nicht gross. Es schien jedoch als brauchte es dieses Tor, um die Einsiedler aufzuwecken. Plötzlich kämpfte man um jeden Puck, gewann Zweikämpfe und erspielte sich Chancen. In der Mitte des ersten Drittels gelang dem Auswärtsteam dann, hochverdient, bereits der Ausgleich. Von da an waren sich die beiden Teams absolut ebenbürtig. Der Führungstreffer für das Heimteam aus Wetzikon kurz vor der ersten Pause war etwas glücklich, aber keineswegs unverdient. Mit diesem Resultat verabschiedete man sich in die Pause, wo auf Einsiedler Seite die Taktik nochmals etwas angepasst und das Team durch Assistenztrainer Michi Büeler nochmals richtig aufgepeitscht wurde. Auch  im Mitteldrittel waren auf beiden Seiten schöne Spielzüge zu sehen, der EHC hatte sich aber ein weinig besser auf die Angriffe des Gegners eingestellt was dazu führte, dass man weniger Grosschancen zuliess als noch zu Beginn des Spiels. Wurde die sonst sehr solide Verteidigung einmal durchbrochen, stand da noch ein überragender Yves Lutzmann im Tor, der den Gegner zur Verzweiflung brachte.

 

Spiel im Powerplay entschieden

In der Mitte des zweiten Durchganges leisteten sich die Wetziker die erste 2 Minutenstrafe des Spiels. Diese Chance durfte man sich natürlich nicht entgehen lassen und erzielte bereits nach wenigen Sekunden in Überzahl den Ausgleich. Glücklicherweise wiederholte sich das ganze Spiel ein weiteres Mal, kurz vor der letzten Drittelspause. Strafe Devils, dies bedeutete die Gäste konnten in Überzahl ins letzte Drittel starten. Und auch da gelang erneut ein Treffer zur erstmaligen Einsiedler Führung. Jetzt drehten die Zürcher nochmals auf, wollten auf keinen Fall verlieren. Doch auch unser EHC war nicht gewillt die Partie noch aus der Hand zu geben. Kurz nach dem Führungstreffer konnte man nochmals einen Treffer nachlegen und den Gegner weiter unter Druck setzten. Diese schafften nur wenige Minuten später zwar den Anschluss, konnten aber nicht verhindern, dass die Einsiedler wiederum einige Zeigerumdrehungen später mit 5 zu 3 davonzogen. Jetzt war es ein Spiel mit höchster Intensität. Checks, Dribblings und Schüsse wechselten sich im Sekundentakt ab, die Devils wollten unbedingt noch einmal herankommen. Und dies gelang. Zwei Minuten vor dem Ende erzielten sie ihren vierten Treffer und rochen nochmals Lunte. Für die Schlussminuten versuchten sie es gar noch ohne Torhüter. Dieses Unterfangen schlug jedoch fehl. Chris Rüedi traf, mit seinem ersten Saisontreffer, aus dem eigenen Drittel ins verwaiste Netz des Heimteams und besiegelte somit den wichtigen Einsiedler Sieg. Dieser Sieg bedeutet, dass der EHC Einsiedeln, an den Verlustpunkten gemessen, nun Tabellenführer ist. aus den letzten drei Spielen müssen drei Punkte geholt werden, um den B-Meistertitel ins Klosterdorf zu holen.

 

Es Spielten: Yves Lutzmann, Martin Äbischer; Stefan Schädler, Stefan Füchslin, Nils Achermann, Michi Büeler; Jan Achermann, Philippe Hartgens, Chris Rüedi, Lukas Betschart, Damian Arnold, Florian Hofstetter

Tabellenführung für den EHC Einsiedeln greifbar nahe

 

Mit den Türlensee Haien empfingen die Klosterdörfler am Samstag in Bäretswil den aktuellen Spitzenreiter. Bei einem Sieg könnte der EHC Einsiedeln punktemässig gleichziehen und aufgrund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung übernehmen. Beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften mussten sich die Einsiedler trotz beherzter Aufholjagd geschlagen geben.

 

Beide Mannschaften auf Augenhöhe

Aus dem ersten Spiel konnte man viel lernen und wusste, wie gegen die erfahrenen Haie vorzugehen ist. So gelang ein sehr kontrollierter Start ins Spiel, indem beide Mannschaften kleinere Chancen verzeichnen konnten. Im Startdrittel ist vor allem die defensive Leistung hervorzuheben. Kein Tor hat man zugelassen, was auch einmal mehr ein grosser Verdienst von Torhüter Yves Lutzmann war. Offensiv konnte man, wie schon im letzten Spiel, die vorhandenen Chancen nicht in Zählbares umwandeln und so endete das erste Drittel torlos.

 

Strafen prägten dann den zweiten Abschnitt des Spiels. Der Gegner sowie auch die Einsiedler schwächten sich immer wieder mit Strafen und nahmen dem Spiel so den zuvor vorhandenen Spielfluss. Glücklicherweise konnte man sich im Boxplay auszeichnen und die Führung der Gegner verhindern.

 

Turbulente Schlussphase

Noch immer torlos versuchten die Klosterdörfler im dritten Drittel auf den Sieg zu drücken. Schliesslich hatte man die letzten sieben Spiele gewonnen und möchte diese Serie weiterführen. Ein munteres Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten endete dann mit dem ersten Tor des Spiels, acht Minuten vor Spielende. Die Gegner bejubelten nach einem unglücklich abgefälschten Schuss die späte Führung. Mit einer Strafe brachten sie sich aber kurz darauf selbst in Bedrängnis und dem EHC Einsiedeln eine wunderbare Gelegenheit, ins Spiel zurückzukommen. Michael Bühler konnte diese Chance schlussendlich nach schönem Zuspiel von Jan Achermann verwerten. Achermann avancierte dann wenig später zum vermeintlichen Matchwinner als er die 2:1-Führung erzielte. Gerade einmal zwei Minuten waren zu diesem Zeitpunkt noch zu spielen. Die Haie gaben sich aber nach diesem umkämpften Spiel nicht mit einer Niederlage zufrieden und konnten tatsächlich noch einmal ausgleichen. So endete der Spitzenkampf 2:2 unentschieden und die erstmalige Tabellenführung des EHC Einsiedelns musste vorerst vertagt werden.

EHC Einsiedeln weiterhin auf Aufstiegsplatz

 

Am vergangen Freitag spielte ein durch die Grippewelle geschwächter EHC Einsiedeln in Bäretswil gegen die Bubikon-Wolfhausen Knights. Gegen den Gegner also, mit welchem man von ganz zu Beginn der Saison noch eine Rechnung offen hatte. Damals dominierte man das Spiel nach Belieben, gab den Sieg aber noch aus der Hand und Spielte unentschieden. An Motivation mangelte es den Klosterdöflern in diesem Spiel folglich nicht. Zudem ist man seit dem besagten Spiel Mitte November ungeschlagen und wollte diese Bilanz aufrechterhalten. Nach diesem Motto legte man auch los. Bereits zu Beginn des Spiel drückte man den Gegner immer wieder in die Verteidigung und setzte sich im Gegnerischen Drittel fest. Nach wenigen Minuten wurde man für den Blitzstart bereits belohnt. Nach einem Getümmel vor dem gegnerischen Tor zappelte die Scheibe plötzlich im Netz. Mit der Führung im Rücken speilten die Einsiedler solide weiter während der Gegner immer stärker wurden. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Die Bilanz  zur ersten Pause: 1:0 Führung, stake Defensivleistung, mangelnde Chancenauswertung. An dieser wollte man im zweiten Drittel arbeiten, was jedoch nicht wie gewünscht gelang. Da der EHC aber weiterhin tadellos verteidigten und Goalie Yves Lutzmann alles hielt was dennoch auf seinen Kasten kam, brachte man die Führung in die zweite Pause. Das mittlerweile ausgeglichene Spiel konnte jederzeit auf beide Seiten kippen. Umso wichtiger war der Treffer von Simon Schaller gleich zu Beginn des dritten Drittels zur 2 zu 0 Führung für das Heimteam. Mit dieser Führung im Rücken liessen die Einsiedler nichts mehr anbrennen, brachten die Führung ohne noch gross zittern zu müssen über die Zeit. Für einmal überzeugt man dabei nicht durch ein Offensivfeuerwerk wie man sich dies vom Team beinahe schon gewohnt ist, sondern durch solide Defensivarbeit. Mit dem siebten Sieg in Serie sicherte man sich zudem, zusammen mit den Red Devils, seinen Platz an der Spitze der Tabelle.

Siegesserie nimmt kein Ende

 

Die Siegesserie der EHC Einsiedeln nimmt auch gegen den HC Condors kein Ende. In einer Ereignisreichen Partie schlug der EHC Einsiedeln die aus Zürich angereisten Gegner des HC Condors mit 10:6. Die Partie war geprägt durch viele Chancen auf beiden Seiten, mit dem besseren Ende für den EHC Einsiedeln. Wieder einmal zeigte die offensiv stärkste Mannschaft der Liga (11 Spiele 73 Tore = Durchschnittlich fast 7 Tore pro Spiel) warum man zurecht nach Verlustpunkten auf dem 2 Rang steht. Das erste Drittel war noch hart umkämpft und ging mit 3:3 zu Ende. Anfang des 2 Drittels drehten die Einsiedler kurz auf und erhöhten innert wenigen Minuten auf 5:3. Leider lies die Konzentration in der Folge etwas nach, sodass der HC Condors wieder auf 5:4 aufschloss. Praktisch im Gegenzug erhöhten die Einsiedler auf 6:4 und wenige Minuten später gelang dem Heimteam sogar das 7:4, was dem Gegner das Genick brach. Im 3 Drittel wurden die Gegner zeitweise regelrecht eingeschnürt und die Einsiedler konnten auf 9 zu 5 davonziehen. Dies war die Vorentscheidung, was auch der Gegner, angesichts seines offenkundigen Frustes, bemerkt haben musste. Folglich wurder das letzte Drittel durch viele Strafen auf beiden Seiten geprägt, was dem Spielfluss nicht gut tat. Die Einsiedler überstanden mehrere 5 gegen 3 Situationen und konnten sogar in einfacher Unterzahl treffen. Am Ende gelang es den Einsiedlern den Sieg über die Zeit zu schaukeln und feierten somit den 6 Sieg in Folge.

Für den EHC Einsiedeln geht es am 08.02.2019 um 21.00 Uhr in Bäretswil weiter mit der Partie gegen die Bubikon-Wolfhausen Knights, welche im ersten Spiel den Einsiedlern noch ein Unentschieden abknöpften. Der EHC würde sich über den Besuch an einem unserer Spiele sehr freuen.

EHC Einsiedeln seit 5 Spielen ungeschlagen

 

Am Freitagabend spielten die Einsiedler in der IWC Arena in Schaffhausen gegen den direkten Tabellennachbarn. Bei einem Sieg bestand die Möglichkeit, die Nordostschweizer hinter sich zu lassen und auf den vierten Platz zu klettern. Die Leistungen der jüngsten Zeit stimmte den Coach sowie das Team zuversichtlich. 3 Siege in Serie, davor ein unentschieden zeugen davon, das man bei der Entwicklung des Teams so einiges richtig macht. Trotz der erfolgreichen letzten Spiele ist man bestrebt, begangene Fehler zu verbessern und auszumerzen. Ein immer wiederkehrendes Problem war zum Beispiel, dass man jeweils zu Beginn des Spiels nicht richtig bereit war und deshalb oft schon früh einem Rückstand nachrennen musste. Spielertrainer Silvio Linggi lies seinen Worten gerade selbst Taten folgen und erzielte bereits nach 20 Spielsekunden das eins zu null, nur wenige Minuten später erzielte Rookie Patrick Halter den zweiten Treffer. Ein Perfekter Start für die Klosterdörfler. Die Einsiedler liessen danach aber etwas nach und erlaubten dem Heimteam seinerseits besser ins Spiel zu kommen, was zum Anschlusstreffer führte. Mit einem 2 zu 1 ging man in die erste Pause, war mit der gezeigten Leistung aber keineswegs zufrieden. Eine erneute Steigerung musste her. Die Worte des Coaches fanden gehör. Bereits zu Beginn des zweiten Durchganges erhöhten die Gäste das Tempo und überforderten die Schaffhausener-Verteidigung damit ein ums andere Mal. In praktisch jeder Spielsituation war man dem Gegner überlegen, traf sogar in Unterzahl und mehrfach rettete das Aluminiumgehäuse das Heimteam vor einem grösseren Rückstand. Diese waren nur von Zeit zu Zeit mit einem Konter gefährlich. Einer von diesen konnten sie gar zum 4 zu 2 Pausenstand nutzen. Im letzten Drittel stand die Verteidigung der Einsiedler im Mittelpunkt, man wollte das Spiel unbedingt nachhause bringen, erzielte nochmals 2 Treffer und gewann das Spiel 6 zu 2 Toren. Der EHC verlängert mit diesem Sieg nicht nur seine Siegesserie auch brach man endlich einen Fluch. Bisher ging jedes Spiel, in welchem Spielertrainer Linggi traf, verloren. Diese schwarze Serie ist nun zu Ende.

EHC Einsiedeln siegt erneut

 

Am Samstagabend besiegen die Klosterdörfler Eishockeyaner die Condors aus Zürich nach einer Glanzleistung mit 11 zu 2. Somit geht Einsiedler Siegesserie weiter und man steigt in der Tabelle auf Rang 5 auf, nur 3 Punkte hinter dem Leader.

 

Es war vermutlich das stärkste Spiel, welches von einer Einsiedler Eishockeymannschaft seit langem gezeigt worden war. Und dies, obwohl die Vorzeichen für dieses Spiel nicht gerade rosig aussahen. Das erste Mal seit dem Wiedereintritt in den Ligabetrieb hatte man relativ wenige Spieler zur Verfügung. Auch Spielertrainer Silvio Linggi war für das Spiel nicht abkömmlich. Sein Assistent, Michi Büeler, hat aber offensichtlich die richtigen Worte gefunden und das Team optimal auf das Kräftemessen mit dem Tabellendritten eingestellt. Die Einsiedler legten los wie die Feuerwehr, liessen den Zürchern schon von Beginn weg keine Chance. Die Defensive harmonierte hervorragend und machte den Spielaufbau des Gegners ein ums andere Mal zunichte. Auf der Anderen Seite des Feldes, im Angriff, wussten zudem die Stürmer absolut zu überzeugen. Mit Tempo, Genauigkeit und Spielwitz überforderte man die beinahe bemitleidenswerten Zürcher ein ums andere Mal. Das 3:0 zu Beginn des ersten Drittels entsprach somit auch absolut dem Spielverlauf. Nun hiess es auf Seiten des EHC diese Pace weiterzugehen, den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen. Und genau dies tat man. Auch im zweiten Drittel erzielte man 3 Tore und lies hinten absolut nichts zu. Es war praktisch eine Kopie des ersten Durchganges. Auf der ANzeigetafel stand vor dem letzten Drittel ein 6:0 für Einsiedeln. Der Gegner war gebrochen, die Klosterdörfler im Rausch. In Schlussdrittel erzielte man nicht weniger als 5 Tore, konnte jedoch die Null hinten nicht ganz halten und musste dem Gegner noch 2 Ehrentreffer zugestehen. Trotz diesem Schönheitsfehler war es ein fantastisches Spiel das Lust auf mehr macht. Bestätigen kann man diese Leistung bereits am Freitag, 14.12, auswärts gegen den Tabellenzweiten, den EHC Gipfelstürmer Schaffhausen.

EHC Einsiedeln kommt immer besser in Fahrt

 

In einem spannenden Spiel bezwingt der EHC Einsiedeln Absolut Zürich am Sonntagabend in Bäretswil mit 6:5. Bereits seit 3 Spielen haben die Einsiedler nun nicht mehr verloren und den mässigen Saisonstart damit kompensiert.

 

Man könnte sich an den Anblick gewöhnen. Jubelnde Einsiedler, die sich nach dem Schlusspfiff ums eigene Tor versammeln um mit ihrem Torhüter zu feiern. Mit einem Unentschieden und zwei Siegen konnte man in allen der letzten 3 Spiele Punkten und bestätigt damit den Aufwärtstrend den diese junge Mannschaft in den letzten Wochen gezeigt hat. Gegen Absolut Zürich wollte man von Beginn weg konzentriert ans Werk gehen, den Fokus vor Allem auf eine solide Defensive legen. Dies gelang dem Team auch relativ gut. Über weite Stecken hielt man den Gegner in Schach und konnte selber bereits früh mit einem Tor vorlegen. Nach dem soliden Start schlichen sich jedoch einige Individuelle Fehler ins Spiel der Klosterdörfler. Dies erlaubte es den Zürchern mit einem Tor in Überzahl und einem sehenswerten Solo auf 2 zu 1 davonzuziehen. Glücklicherweise gelang es dem EHC sich von diesem zwischentief zu erholen und konnte noch vor der Pause zum 2 zu 2 ausgleichen.

 

Mannschaft zeigt Moral

Den Beginn des zweiten Drittels verschlief man komplett, kassierte gleich zu Beginn zwei weitere Gegentreffer. Trotz dem Rückschlag wollte man sich aber keineswegs geschlagen geben. Die Einsiedler schalteten einen Gang höher, überforderte den Gegner teilweise geradezu und schaffte noch vor dem Ende des zweiten Drittels den Ausgleich zum 4:4. Nachdem man sich in der Pause nochmals gegenseitig motiviert hatte, wollte man einen Start wie in Drittel 2 unbedingt vermeiden. Dieses Unterfangen gelang mit einem schnellen Führungstreffer optimal. Die Führung musste man aber kurz darauf durch einen erneuten Powerplay Treffer der Zwingli-Städter wieder hergeben. Doch wiederum gaben die Einsiedler nicht auf, kämpften leidenschaftlich und wollten den Sieg unbedingt nach Hause bringen. 10 Minuten vor Schluss war es Tino Caspar, der mit seinem ersten Treffer für den EHC Einsiedeln das 6:5 erzielte welches man in der Folge routiniert ins Trockene bringen konnte.

Erster Sieg des EHC Einsiedeln ist Tatsache!

Nachdem sich die Leistungen des Teams in den letzten Spielen kontinuierlich gesteigert haben, konnte nun der lang ersehnte erste Sieg eingefahren werden. In einem spannenden Spiel bezwang der EHC Einsiedeln die zweitplatzierten Red Devils mit 5:4.

 

Die Ausgangslage vor dem Spiel war nicht einfach. Man wusste, dass man mit den Red Devils, die momentan auf dem zweiten Platz der Meisterschaft verweilen, einem harten Gegner gegenüberstehen wird. Trotzdem wollte sich das Team keineswegs verstecken. Auch in den letzten Spielen konnte man grundsätzlich bereits überzeugen, hat aber meist durch schlechte Phasen während dem Spiel die Chance auf den Sieg vergeben. Ein gutes Spiel über die vollen dreimal 25 Minuten musste her.

 

Die Null gehalten

Im ersten Drittel hat sich die erwartete Stärke des Gegners schnell bemerkbar gemacht. Die Red Devils agierten ruhig und konnten die Scheibe kontrolliert in ihren Reihen halten. Der EHC andererseits, verhielt sich in der Defensive sehr gut, und wenn die Verteidigungsarbeit der Einsiedler versagte, war da noch immer der unglaublich starke Torhüter Yves Lutzmann. Bereits zu Beginn zeichnete sich dieser bereits mehrmals aus. Durch die gute Arbeit in der Defensive, ergaben sich dann auch für den EHC ebenfalls sehr gute Möglichkeiten. Gegen Ende des ersten Drittels konnte man dann mit einem Konter alleine aufs Tor ziehen und die Scheibe im Tor unterbringen. Nach dem ersten Abschnitt hielten die Einsiedler also nicht nur die Null, sondern gingen gar in Führung.

 

Chance auf den Sieg gewittert

Es war mittlerweile allen bewusst geworden, was in diesem Spiel möglich ist. Diese Erkenntnis beflügelte die Einsiedler und zwischenzeitlich lag man gar mit 3:0 in Front. Kurz nach dem dritten Treffer schlugen die Devils aber zurück und kamen im Verlauf vom Spiels zum Ausgleich. Diese drei Tore schmälern aber die Leistung der Mannschaft in keinster Weise. Noch immer zeigte sie eine tolle Leistung und besonders der Torhüter konnte weiterhin mit herausragenden Paraden den Gegner an den Rand der Verzweiflung bringen. Gegen Ende des Spiels zeigte man sich äusserst kaltblütig und verwertete zwei Chancen welche den Deckel auf diese Partie setzten. Die Freude auf der Bank war riesig und nach ertönen der Schlusssirene sprinteten alle zum feiern in Richtung des eigenen Tores. An diese Glücksgefühle könnte man sich durchaus gewöhnen.

 

Der EHC Einsiedeln wartet weiterhin auf ersten Sieg.

 

Am Montag stand dem EHC Einsiedeln die Bubikon Wolfhausen Knights gegenüber. Motiviert durch die immer stärker werdenden Trainingsleistungen der letzten Wochen war die Mannschaft bestrebt, endlich den ersten Dreier der Saison einzufahren. Im Gegensatz zu den letzten Spielen missglückte in diesem Spiel das erste Drittel nicht. Die Einsiedler führten nach den ersten zwanzig Minuten mit 1:0. Das grösste Problem der vergangenen Spiele, die Verteidigung, funktionierte in diesem Drittel fehlerfrei.

Da nach dem ersten Drittel gut zu erkennen war, dass die Klosterdörfler dem Gegner Technisch sowie Läuferisch klar überlegen waren, wollte das Team unter der Leitung von Silvio Linggi unbedingt den ersten Sieg der noch jungen Saison einfahren. Mit dieser Einstellung starteten die Einsiedler in das zweite Drittel. Schon nach wenigen Sekunden trafen die Einsiedler nach einem sehenswerten Solo zum 2 zu Null. In diesem Stile ging es auch weiter. Nach weiteren zwanzig Minuten entsprach das Resultat klar dem Spielverlauf. Der EHC verliess das Eisfeld mit einer verdienten Führung von 5:2. Leider beteiligten sich die Einsiedler, nach 40-Top-Minuten, nun weniger aktiv am Spielgeschehen. Dies nützten die Knights eiskalt aus. Sie verkürzten das Resultat auf 5:4. Die Einsiedler fühlten sich wohl schon etwas zu Siegessicher, motivierten sich die aber gegenseitig nochmals, da man das Spiel auf keinen Fall noch aus der Hand geben wollte, und schossen den vermeintlichen Siegestreffer zum 6:4. Doch das Spiel war für die Knights noch nicht verloren und erzielten wenige Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer. Es kam wie es kommen musste. Völlig geschockt und unkonzentriert bekamen die Klosterdörfler eine Minute vor Schluss und in Überzahl tatsächlich noch den Ausgleich zum 6:6 Endstand.

Somit wartet man im EHCE weiterhin auf einen Sieg, die Leistungssteigerung von Spiel zu Spiel lässt aber hoffen, dass dieser nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Die nächste Chance auf einen Sieg erhält man bereits am Samstag um 19:00 in Bäretswil.

Trotz Comeback nach dem ersten Drittel reichte es nicht ganz

Am Samstag dem 10.11. bestritt der EHC Einsiedeln sein fünftes Saisonspiel in Küssnacht am Rigi. Dabei trafen sie auf den HC Türlersee Haie. Der Start glückte jedoch nicht. Die erfahrenen Spieler des HC Türlersee erwiesen sich als äusserst geschickt und trickreich. So gerieten die Klosterdörfler im ersten Drittel 0:4 in Rückstand.

Im nächsten Drittel und nach einer Besprechung in der Garderobe, konnte sich der EHC Einsiedeln wieder etwas auffangen. Es gelang auf 4:3 zu verkürzen. Jedoch benötigten die Einsiedler deutlich mehr Chancen um Tore zu erzielen als ihre Gegner. Diese zeigten sich als ausgesprochen kaltblütig im Abschluss vor dem Tor. Zum Schluss des Drittels stand es 3:5 für den HC Türlersee.

In der entscheidenden Phase des Spiels konnte man erkennen, dass die jungen Spieler des EHC Einsiedeln noch mehr Energie hatten, als die erfahrenen Gegner. Nichtsdestotrotz genügte dies leider nicht um den Sieg nach Hause zu tragen. Nach einem weiteren Anschlusstor zum 4:6, erzielten die Gegner in den letzten Minuten noch ein Tor, welches das Spiel zum Endstand von 4:7 ausgehen liess. Die nerven schienen am Ende einfach zu fehlen.

Alles in allem haben die Klosterdörfler sich gut geschlagen. Dem Gegner gelang es anfangs die Verteidigung mehrmals zu überlaufen und so schnell Tore erzielen. Dennoch fingen sich die Einsiedler wieder etwas auf und konnten ihre Chancen, wenn auch weniger effizient, in Tore Verwandeln. Das Comeback reichte schlussendlich leider nicht ganz aus um einen ersten Saisonsieg zu erzielen.

Trainings laufen gut

In den Trainings, welche jeden Dienstag in Rapperswil absolviert werden, werden genau jene Punkte immer wieder angeschaut. Die Spieler sind motiviert und erscheinen zahlreich zu den Trainings. Die vielen Neuzugänge geben sich grosse Mühe und werden von den Erfahreneren Spielern unterstützt. Sei dies im Schlittschuhlaufen, der Passsicherheit, im Spielverständnis oder was sonst noch so anfällt.  

Verpatzte Chance auf Revanche im dritten Meisterschaftsspiel des EHC Einsiedelns.

 

EHC. Am Donnerstag stand dem EHC bereits wieder der gleiche Gegner wie schon im ersten Meisterschaftsspiel gegenüber. Damals ging das erste Spiel gegen die Horgner Dolphins, ihres Zeichens Tabellenführer ohne einen einzigen Verlustpunkt, nur knapp mit 3:4 verloren. In diesem Spiel, in Abwesenheit von Coach Linggi sowie einigen routinierten Spielern, wollten die Einsiedler alles daran zu setzen diese Rechnung zu begleichen und die ersten 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das noch junge und für dieses Spiel etwas dezimierte Kader startete gut in das Spiel, sah sich am Ende des ersten 25 Minuten aber mit einem 1:4 Rückstand konfrontiert. Die Einsiedler konnten in den darauffolgenden Dritteln jedoch einige gute Ansätze aufs Eis bringen um den Rückstand aufzuholen. So fielen endlich einige Tore zu Gunsten des EHC. Zu erwähnen ist besonders Jan Achermann, welcher mal kurz Feuer fing und einen Hattrick zur Aufholjagd der Klosterdörfler beisteuerte. Leider reichte aber auch das nicht, den Torrausch der Horgner zu stoppen, welchen an diesem Abend alles gelang. Obwohl man selbst in der Offensive so produktiv war wie selten, machte sich in der Verteidigungsarbeit die Abwesenheit einiger routinierter Spieler bemerkbar. Was fehlte, um den Tabellenführer bezwingen zu können, war schlussendlich eine gewisse Abgeklärtheit. So musste man sich am Schluss mit einer 7:12 Niederlage geschlagen geben, kann aus der gezeigten Leistung aber einige positive Punkte mitnehmen und gleichzeitig Lehren für künftige Spiele ziehen. In der Tabelle befindet man sich nach dieser Niederlage ungefähr im Mittelfeld, will sich nun aber langsam aber sicher nach vorne orientieren. Für die nächsten Partien werden dem EHC Einsiedeln wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen.

EHC Einsiedeln erringt 1. Punkt seit 4 Jahren

 

Am 2 Spieltag der ZEP-Liga erspielte sich der EHC Einsiedeln in Wetzikon gegen das Team Absolut Zürich ein Unentschieden. Das torreiche Spiel endete 7:7.

Nach dem knapp verlorenen 1. Saisonspiel, wollten es die Einsiedler Hockeyaner im 2. Saisonspiel nochmals ein Stück besser machen. Das 1. Drittel gestaltete sich dann auch ganz im Sinne der Einsiedler. Durch eine konzentrierte und abgeklärte Mannschaftsleistung konnte Absolut Zürich mit 4:2 Toren in die Pause geschickt werden.

Innerhalb der Mannschaft herrschte eine zufriedene und zuversichtliche Stimmung. Schon in den ersten 25 Minuten (Bruttospielzeit) erzielte man mehr Tore als noch bei der Niederlage im 1. Saisonspiel. Aber genau diese positive Stimmung veranlasste einige Teamleader, die Mannschaft darauf hinzuweisen, dass noch 2 Drittel zu spielen seien. Und ein Blick in die Vergangenheit des EHC Einsiedeln zeigten oftmals, dass Fahrlässigkeit bestraft wird.

Trotz mahnender Worte kassierten die Einsiedler nach der Pause ein Gegentor nach dem anderen. Statt die Führung auszubauen und so den ersten Saisonsieg zu sichern, stand es auf einmal 5:4 zu Gunsten der Zürcher.

Erfreulicherweise konnte das Team reagieren. Nach dem Ausgleich und einem Doppelschlag innert kurzer Zeit war die zwei Tore Führung aus dem 1. Drittel wiederhergestellt.

Durch individuelle Fehler (abgefälschter Schuss ins eigene Tor) und Konzentrationsmangel kamen die Züricher allerdings bald zum 7:7 Ausgleich.

Kurz vor Schluss dann grosser Jubel auf Seiten der Einsiedler. Im Powerplay gelang der vermeintliche Siegtreffer. Der Schiedsrichter aber sah den Puck nicht zu 100 Prozent über der Linie, das Tor zählte nicht. Wenige Minuten später dann der Abpfiff.

Unentschieden, 1. Punktgewinn in einem offiziellen Meisterschaftsspiel seit 4 Jahren, ein EHC Einsiedeln der als Team auftrat – trotzdem war die Enttäuschung gross. Ein Sieg wäre möglich gewesen.

Das Positive überwiegt:

Trotz des verpassten Sieges können einige positive Punkte für die nächsten Spiele mitgenommen werden. So trat der EHC Einsiedeln als Einheit auf, die Gegentore brachten sie nicht aus dem Konzept und die vielen Neumitglieder konnten weitere Spielpraxis sammeln.

Schon am Donnerstag findet das nächste Spiel in Bäretswil statt. Es kommt zur Revanche gegen die Horgener Dolphins, welche im 1. Saisonspiel noch das glücklichere Ende hatten.

EHC Einsiedeln startet neue Ära mit knapper Niederlage

 

Nach einer 2 jährigen Meisterschaftsabstinenz bestritt die erste Mannschaft des EHC Einsiedeln am vergangen Wochenende ihr erstes Saisonspiel gegen die Horgener Dolphins. Trotz einer guten Leistung verlor man nach einem knappen Spiel mit 4:3.

 

Über zwei Jahre ist es her, seit der EHC Einsiedeln das letzte Mal ein Meisterschaftsspiel gespielt hat. Danach war man, aufgrund von akutem Personalmangel, gezwungen die Reissleine zu ziehen und sich von der offiziellen Meisterschaft zurückzuziehen. In den vergangen Jahren hat sich einiges geändert bei EHC. Viele altgediente Spieler zogen sich, Einer nach dem Anderen, zurück, gleichzeitig versuchte man auf verschiedenste Arten neue Spieler zu gewinnen. Die Bemühungen zahlten sich aus, die Zahl der Hockeybegeisterten stieg kontinuierlich an. Bereits im letzten Jahr zeichnete sich ab, dass für die Saison 2018/2019 wieder genügend Spieler im Kader stehen würden, um erneut am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen zu können.

 

Teamaufbau im Hinblick auf Sportzentrum Allmeind

Seit Jahren verfügen die Einsiedler-Hockeyaner über eine hervorragende Juniorenabteilung. In Ermangelung eines geeigneten Eisfeldes, mussten die vielversprechenden Junioren aber bereits sehr früh an Clubs wie Rapperswil oder Seewen abgegeben werden. Mit dem Projekt Sportzentrum Allmeind stieg im EHC der Ehrgeiz, den jungen motivierten Spielern ein funktionierendes Fanionteam anzubieten. Um bei einer allfälligen Realisierung aber bereit zu sein endlich auf heimischem Eis auftreten zu können, wurde vom Verein beschlossen den Meisterschaftsbetrieb möglichst schnell wieder aufzunehmen.

 

ZEP anstatt 4. Liga

Das erklärte Ziel des EHC Vorstandes ist es, bis zur Eröffnung es Sportzentrum Allmeind wieder eine Mannschaft in einer offiziellen Liga des schweizerischen Eishockeyverbandes zu stellen. Um sich an das Niveau dieser Ligen zu gewöhnen hat man zusammen mit dem Team beschlossen, zuerst einmal eine Mannschaft in der sogenannten ZEP-Liga zu stellen. In dieser Meisterschaft wird mit den ganz normalen Eishockeyregeln gespielt, im Allgemeinen wird das Spiel aber weniger aggressiv und körperlich sondern eher technisch geführt. Das Niveau ist aber dennoch sehr ansprechend was diese Liga perfekt macht um das Team auf höhere Aufgaben vorzubereiten und an den Spielbetrieb zu gewöhnen. Gegen die Horgener Dolphins spielten viele Spieler im Team ihre erste Meisterschaftspartie. Gegen diesen erfahrenen Gegner konnten unsere Einsiedler sehr gut mithalten, ja teilweise dominierte man den Gegner sogar. Leider zeichnete sich das Toreschiessen als grosses Problem aus. Aus den vielen Chancen konnte man zu wenig Kapital schlagen. Dies resultiere in einer am Ende etwas enttäuschenden Startniederlage in die neue Ära. Bereits am nächsten Samstag hat das junge Einsiedler Team aber die Chance, den ersten Saisonsieg einzufahren.